Partikelmesstechnik

Dynamische Lichtstreuung

Die Modifikation von Werkstoffen spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung innovativer Produkte. Anwendungen basierend auf Nanopartikeln bieten besondere Möglichkeiten in der Verbesserung von Eigenschaften und Funktionen disperser Systeme. Um deren Eigenschaften fein abzustimmen und die Funktionsweise in ihrer natürlichen Umgebung zu studieren, bedarf es zuverlässiger und leistungsfähiger Technologien und geeigneter Messinstrumente.

Das Prinzip der dynamischen Lichtstreuung (DLS) wird für die Charakterisierung von Nanopartikeln eingesetzt und basiert auf der Erfassung der Streulichtintensität von sich thermisch bewegenden Partikeln (Brownsche Molekularbewegung). 

In der als Photonenkorrelationsspektroskopie (PCS) bekannten Messmethode wird die Autokorrelation der Streulichtintensitäten genutzt, um die Partikelgrößenverteilung zu bestimmen. Diese herkömmliche Methode benötigt jedoch extrem verdünnte Proben, um störende Einflüsse wie mehrfach gestreutes Licht auf die Messergebnisse zu reduzieren und verändert durch die notwendige Verdünnung die Originalprobe.

Messprinzip der polarisationsgetrennten Rückstreu-PCCS

DLS Sensor

NANOPHOX | Partikelgrößenanalyse und Stabilität von Nanosuspensionen im Labor

NANOPHOX CS eröffnet die Analyse der Größe von Nanopartikeln mit der Photonenkreuzkorrelationsspektroskopie (PCCS) in opaken Suspensionen und Emulsionen in einem Größenbereich von 0,5 nm bis 10.000 nm bei bis zu hundertfach höheren Feststoffgehalten als bei konventionellen DLS-Instrumenten. Die Größenanalyse ist unabhängig von der Konzentration. Typische Applikationen sind z.B. pharmazeutische Emulsionen, Oxide, Farben, Lacke und Tinten sowie allgemein die Erforschung von Nanomaterialen.

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